Zahnsteinentfernung
10. Oktober 2008 | Kategorie: ZahnbehandlungZahnsteinentfernung verhindert die Schädigung der Zähne durch Bakterien. Zahnstein ist ein harter Zahnbelag, in dessen rauer Oberfläche sich Bakterien ansiedeln können, die den Zahn empfindlich schädigen und im schlimmsten Fall zu chronischer Zahnfleischentzündung und Zahnausfall führen. Hat sich erst einmal Zahnstein auf der Zahnoberfläche gebildet, dann kann er nur durch eine Zahnsteinentfernung durch den Zahnarzt wieder beseitigt werden.
Mit einer sorgfältigen Zahnpflege durch Zahnbürste, Zahnseide und regelmäßige Mundspülungen kann man die Bildung von Zahnstein wenn nicht verhindern, so doch entscheidend eindämmen. Zahnstein entsteht nämlich, wenn sich Zahnbeläge, die Plaque, verhärten. Das geschieht durch Mineralstoffe, die sich im Speichel befinden und sich in der Plaque einlagern. Auf den Innenseiten der unteren Schneidezähne und auf den Außenseiten der Backenzähne bildet sich Zahnstein besonders leicht, da diese Bereiche sich in der Nähe der Speicheldrüsen befinden. Auch in Zahnfleischtaschen kann sich Zahnstein festsetzen und dort verstärkt für Probleme sorgen. Wird das sogenannte Konkrement hier nicht entfernt, kann es zu einer Parodonditis kommen, in deren Verlauf oft auch die Kieferknochen schwer geschädigt werden.
Je länger Zahnstein nicht beseitigt wurde, desto mühseliger ist es, den Zahnstein rückstandslos von den Zähnen zu entfernen. Prinzipiell aber ist die Zahnsteinentfernung mit speziellen Schabegeräten oder mittels Ultraschall für den Zahnarzt kein Problem. Die Zähne sehen danach nicht nur viel besser aus – Zahnstein führt oft zu unschönen dunklen Rändern und Flächen auf den Zähnen – sie sind danach auch weniger anfällig für Karies.
Zahnärzte raten dazu, alle sechs Monate eine Zahnsteinentfernung vornehmen zu lassen, die Krankenkassen bezahlen allerdings nur eine Zahnsteinentfernung pro Jahr.